In asiatischen Ländern sind sie nicht aus dem Strassenbild wegzudenken – die Rikschas. Ursprünglich werden sie von einem Menschen gezogen und dienen dem Transport von Personen und Waren. Immer zahlreicher sind Rikschas, die von einem Fahrrad angetrieben werden.

Mit seiner umgebauten Fahrrad-Rikscha will Andreas Lustenberger, Nationalratskandidat der Alternative – die Grünen im Kanton Zug ALG, aber nicht primär Waren transportieren. «Ich möchte mit meiner Rikscha Ideen unter die Leute bringen und mit den Menschen ins Gespräch kommen.» Entsprechend ist das Fahrzeug im indischen Look grün verpackt und verfügt über einen Elektro-Akku; schliesslich geht es im Kanton Zug auch in die Dörfer im Berg. «Nachhaltige Mobilität ist in der Zeit der Klimaerwärmung das Gebot der Zeit.» Dafür soll die Rikscha stehen. Aber auch für Spass und Freude am Leben.

«Ich freue mich auf die Begegnungen mit den Zugerinnen und Zugern in den nächsten Wochen», sagt der Präsident der ALG des Kantons. Es stimmt, wer wissen will, wo den Menschen hier oder sonst wo auf der Welt der Schuh drückt, fragt am besten den lokalen Taxifahrer. Nationalratskandidat Andreas Lustenberger macht es umgekehrt – er sucht als Rikscha-Fahrer den Kontakt mit der Bevölkerung. «Ich möchte bei den Fahrten die Sorgen der Bevölkerung aufnehmen.» Mitfahren ist also erwünscht, auch wenn es etwas Schweiss kostet.

 

Für die Alternative – die Grünen Baar

André Guntern, Vizepräsident