Sie wollen … in Zug wohnen bleiben? Dann NEIN!
Heute verlassen mehr Menschen Zug als von anderen Kan-tonen zuziehen. Grund: Steuersenkungen ziehen privi-legierte Firmen und reiche Ausländer an. Die zahlen jeden Preis für ihre Steuersitze. Das macht in Zug Wohnen und Leben für Mittelstand und Wenigverdienende unbezahlbar.
 
Sie wollen … kein leeres Portemonnaie? Dann NEIN!
Die Studie der Credit Suisse über das frei verfügbare Einkommen der Bevölkerung zeigt: Zug fällt gegenüber anderen Kantonen mit jeder Steuersenkung zurück. Zug hat zwar die tiefsten Steuern, doch die Fixkosten steigen derart, dass Mittelstand und Familien immer weniger Geld zum Leben bleibt.
 
Sie wollen … keine leere Staatskasse? Dann NEIN!

Um mehr als 140 Millionen Franken jährlich wurden seit 2007 die Steuern gesenkt – Milliardenprofiteure sind vor allem Wohlhabende und privilegierte Firmen. Jetzt gibts Steuergeschenke von 54 Millionen! Doch Wirtschaftkrise, kein Nationalbankgold (24 Mio. pro Jahr), steigende NFA-Kosten, Millionenausfälle wegen der Unternehmssteuer-reform II belasten Zug. Absichtlich weniger einnehmen ist heute finanzpolitisch fahrlässig. Verschiedene Zuger Gemeinden und der Kanton schreiben künftig rote Zahlen.
 
Sie wollen … die Krise gut meistern? Dann NEIN!

Die globale Wirtschaftskrise gefährdet Wirtschaft, Staaten und Gesellschaft. Steuersenkungen sind falsch, unnötig und unwirksam – besonders für die Schweiz mit den tiefsten Steuern überhaupt. Bürgerliche Finanzdirektoren in anderen Kantonen warnen davor, ja prüfen gar Erhöhungen. Steuer-senkungen führen in Zug nicht mehr zu Mehreinnahmen – Kanton und Gemeinden sparen. Das bedeutet weniger Leistung und mehr Kosten für die BürgerInnen. Wichtige Aufträge und Massnahmen für die Wirtschaftsankurbelung würden unmöglich. Die Krise würde verschärft. Absurd ist, dass von Zugs Gewinnsteuersenkungen profitable und von der Frankenstärke nicht bedrohte Firmen profitieren – gefährdete Export- und Tourismusbetriebe und deren Angestellte nicht. Irland lockte über Jahre mit den tiefsten Unternehmenssteuern, ging so faktisch bankrott und hängt am EU-Tropf. Soll die Schweiz so enden?
 
Sie wollen … tiefere NFA-Kosten? Dann NEIN!

Je mehr Reiche und gewinnstarke Firmen Zug anlockt, desto höher die Kosten für den nationalen Finanzausgleich. Denn nicht die Steuerhöhe, sondern das potenzielle Wirtschafts-kraft bestimmt die Höhe. Genau die, welche diese Millionen-ausgaben verschulden, zahlen gemessen an ihrem Leistungs-vermögen immer weniger Steuern. Das ist ungerecht, weil der Bürger zahlt!
 
Sie wollen … mehr Gerechtigkeit? Dann NEIN!

1 % der Schweizer Bevölkerung besitzt 60% des Vermögens. 99% teilen sich die übrigen 40%. Die Schweiz gehört damit weltweit zur Spitze der Ungleichheit und Reiche werden immer reicher und der Mittelstand ist ärmer als der europäische Durchschnitt. Zugs Steuerpolitik ist mit Schuld. Gewinnstarke Firmen sollen nun erneut mit fast 40 Millionen beschenkt werden. Familien und MieterInnen erhalten als „Zückerli“ keine 15 Millionen. Doch Miete, Krankenkassen, Lebenskosten steigen mehr an. Alle Anträge von Alternativen – die Grünen und SP für mehr tiefere Steuern für die Bevölkerung wurden von CVP, SVP, FDP und GLP abgelehnt.
 
Sie wollen … gute Schulen, zahlbare Gesundheit? Dann NEIN!

In Luzern, Schwyz und andere Kantone büssen die Menschen für tiefere Steuern. Reiche profitieren und für die Bevöl-kerung gibts teurere Krankenkassen, schlechtere Schulen, weniger Sicherheit. Bald auch in Zug? Trotz Wachstum gibt der Kanton schon heute weniger aus. Und allein die Stadt Zug muss mit dieser Revision auf 10 Millionen verzichten.
 
Sie wollen … grüne Wiesen, Freiräume? Dann NEIN!
Der Siedlungsbrei soll sich nicht vergrössern, warnt Jost Grob – lange Chef der Zuger Kantonalbank. Und meint unsere Steuer- und Wachstumspolitik, welche gutes Bauernland vernichtet, hässliche Hochhäuser, Mehrverkehr bringt und den nächsten Generationen die Freiräume zur Gestaltung nimmt. Zug verkauft seine Seele! Zug verbaut seine Zukunft!

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