Eine lang geplante Fusion auf dem Rohstoffmarkt wird immer konkreter. Die beiden Unternehmen Glencore und Xstrata haben sich in den Grundzügen auf eine Fusion geeinigt. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und der Aktionäre vorausgesetzt, wird „das gefährlichste Geschäft der Schweiz" wohl bald von einem neuen Zuger Riesen geführt. Die entwicklungspolitische Organisation Erklärung von Bern hat die Rolle von Schweizer Unternehmen im Rohstoff-Business und die globale Rohstoffdrehscheibe Schweiz unter die Lupe genommen, durchleuchtet und mit Fakten hinterlegt. Zug und die beiden jetzt im Fokus stehenden Unternehmen spielen im Buch „Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft der Schweiz" eine wichtige und nicht nur glorreiche Rolle.
 
Zug als Rohstoffdrehscheibe besonders in der Verantwortung
Die Alternative-die Grünen Zug engagieren sich für fairen Handel und gegen die Ausbeutung der Dritten Welt. Deshalb verurteilen die Zuger Grünen die erwähnten Praktiken der erwähnten Firmen. Die Alternative-die Grünen Zug werden auch einem neuen Gross-Konzern namens Glencore Xstrata International plc auf die Finger schauen und das Unternehmen auffordern, weltweit die Menschenrecht zu respektieren und hohe Umweltstandards einzuhalten.
 

Wenn Zuger Konzerne im Ausland gegen Menschenrechte verstossen und die Umwelt zerstören, müssen sie künftig in der Schweiz dafür Verantwortung gezogen werden können. Dies ist eine zentrale Forderung der Alternative – die Grünen Zug. Dies fordert auch eine Petition (siehe auch www.rechtohnegrenzen.ch) führender schweizer Hilfswerke. Klare, international gültige und hohe Regeln und Standards für Konzern sind zentral für ein menschenwürdiges Rohstoffbusiness. Denn es geht nicht an, dass unter anderem die beiden Zuger Rohstoffmultis Glencore und Xstrata in Entwicklungsländer Mensch und Umwelt ausbeuten, dort kaum Abgaben/Steuern zahlen und so ihre Gewinne auf Kosten der Schwächsten maximieren.