In einem „offenen Brief an die Zuger Atomlobby“ fordert die Junge Alternative Zug die Zuger Regionalgruppe der Lobbyorganisation AVES zu einer Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen in Japan auf. In ihrem Schreiben spricht die grüne Jungpartei davon, dass der Mensch die Gefahren der Atomenergie nicht beherrsche und kritisiert, dass Lobbyorganisationen das Gefahrenpotential von Atomkraftwerken jahrelang bewusst heruntergespielt hätten. Weiter will die Junge Alternative wissen, wie sich die Atom-Katastrophe in Japan auf die Tätigkeit der AVES in Zug auswirke und ob sich die Darstellung des Gefahrenpotentials von Atomenergie nun ändern werde.
Die AVES (Aktion für eine vernünftige Energiepolitik Schweiz) ist ein Zusammenschluss von bürgerlichen Politikern, die sich für neue Atomkraftwerke stark machen. Der Vorstand der Zuger Regionalgruppe besteht aus Mitgliedern der CVP, FDP und SVP. Präsident der nationalen Dachorganisation ist der Zuger FDP-Ständerat Rolf Schweiger.Offener Brief an die AVES vom 15. März 2011