Lösungen des Umwelt Quiz aus der a-Post vom November 2021

Sie haben das Quiz noch nicht gelöst? Sie finden die Fragen auf Seite 4 der a-Post vom November 2021.

1. c.) Wie bei sehr vielen Produkten sind die Umweltbelastungen aus der Produktion auch bei Gurken viel relevanter als die Verpackung. Durch die Verpackung kann bei Produkten, die einen langen Transportweg haben, oft der vorzeitige Verderb verhindert werden. Wen die Verpackung stört, kann Gurken im Sommer saisongerecht kaufen, wenn sie unverpackt aus der Schweiz kommen.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/analyse-zum-muell-wenn-verpackung-ihren-sinn-verfehlt-1.3496990-2

2. b.) Bei Elektrofahrzeugen benötigt die Herstellung, besonders der Batterie, mehr Energie als für die Herstellung eines herkömmlichen Autos. Im Betrieb mit erneuerbarem Strom kann aber das Elektorfahrzeug schnell aufholen und auf 200’000 km gesehen, stösst es pro Kilometer halb so viel CO2 aus wie ein Benzinauto. Noch klimafreundlicher ist es, mit dem ÖV oder dem Velo unterwegs zu sein.

Quelle: https://carculator.psi.ch/display_quick_results/CH

3. b.) Obwohl Rindfleisch eine hohe Umweltbelastung hat (u.a. durch die benötigten Futtermittel und den Methanausstoss), muss auch der Soja für Tofu zuerst angebaut werden und verursacht wie jedes Lebensmittel eine Umweltbelastung. Durch nachhaltige Anbaumethoden, kurze Transportwege und wenig Lebensmittelverschwendung kann die Belastung aber minimiert werden. 

Quelle: https://www.sge-ssn.ch/media/kobilanz_von_lebensmitteln_light.pdf

4. c.) Der Transport ist für einen Fünftel der CO2-Emissionen weltweit verantwortlich. Davon stammt fast die Hälfte aus dem Personenverkehr auf den Strassen. Der Güterverkehr auf den Strassen ist für 30 Prozent verantwortlich. Flüge machen heute etwas über 10 Prozent der Emissionen des Verkehrs aus, wobei davon 80 Prozent Personenflüge sind. 

Quelle:  https://ourworldindata.org/co2-emissions-from-transport

5. b.) Windprojekte haben in der Schweiz einen schweren Stand. Letzten Sommer wurde ein neuer Windpark mit 5 Turbinen auf dem Gotthard eröffnet – nach 18 Jahren Planung. Für die Energiestrategie 2050 müssten in der Schweiz bis Mitte Jahrhundert ca. 800 Windturbinen stehen, um besonders im Winter erneuerbaren Strom zu liefern.

Quelle:  https://www.suisse-eole.ch/media/ul/resources/Suisse_Eole_Faktenblatt_Windenergie_Zahlen_202108_MNdQx6w.pdf

6. c.) Die Grünen sind nach SVP, SP, Mitte/EVP und FDP die zweitkleinste von fünf Fraktionen im Parlament.

Quelle: https://gruene.ch/gruene-im-bundeshaus

7. d.) Die Studie, für die zwischen 1989 und 2015 an über 60 Standorten von ehrenamtlichen Entomolog:innen Daten gesammelt wurden, geht neben klimatischen und Lebensraumveränderungen vor allem von einem negativen Einfluss von intensiv bewirtschafteten Agrarflächen aus.

Quelle: https://www.nabu.de/news/2017/10/23291.html

8. d.) “Mangos sind schlecht für die Umwelt.” Diese Aussage stimmt so nicht, denn es kommt vor allem auf das Transportmittel an. Eine Mango, die mit den Schiff transportiert wird, kann eine bessere Ökobilanz aufweisen als Schweizer Erdbeeren. Wird die Mango jedoch geflogen, ist ihre Umweltbelastung zehnmal so hoch. Neben dem Transport kann auch die Anbaumethode und die verwendeten Düngemittel, Pestizide und Bewässerungsmethoden für die Umweltbelastung relevant sein.

Quelle:  https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/mangos-grosse-unterschiede-bei-der-oekobilanz-2

9. c.) Wird nur der Strom angeschaut, schneidet die Schweiz sehr gut ab: 60 Prozent stammt von klimafreundlicher Wasserkraft. Strom macht jedoch nur einen Viertel des Schweizer Energieverbrauchs aus. Die restliche Energie wird fürs Heizen und die Mobilität verwendet. Dort überwiegen immer noch fossile Energieträger wie Erdöl und Benzin.

Quelle:  https://www.eda.admin.ch/aboutswitzerland/de/home/wirtschaft/energie/die-nicht-erneuerbaren-energien.html

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