An ihrer Mitgliederversammlung vom 8. November 2019 hat die Grüne Partei Risch-Rotkreuz folgende Parolen gefasst:

Zur kantonalen Abstimmung vom 24. November 2019:
NEIN zur Zerstörung unserer Zuger Baukultur
Mit dem neu überarbeiteten Denkmalschutzgesetz wird der Fortbestand wertvoller Gebäude als Zeitzeugen akut gefährdet. Nicht nur wird versucht die Anforderungskriterien zu verschärfen, sondern ein Gebäude soll mindestens seit 70 Jahre bestehen, bevor es unter Schutz gestellt werden kann. Weder kulturelle, wissenschaftliche, noch heimatkundliche Werte, welche ein Denkmal definieren, kennen ein Mindestalter. Die neue Regelung, dass Denkmäler und Gebäude, die nicht 70 Jahre alt sind, nicht geschützt werden können, ist willkürlich und gehört nicht ins Gesetz. Nein zum Mindestalter von Schutzobjekten.

Mit dem neuen Gesetz soll auch die fachlich breitabgestützte, demokratisch legimitierte Denkmalkommission abgeschafft werden, die sich bis jetzt grossmehrheitlich bewährt hat. Heute ist es üblich, dass Verbände, Eigentümer, Fachleute aus diversen Branchen und mit unterschiedlicher Sichtweise sich eingeben können und gehört werden. Für die Zukunft braucht es beides: Geschichte und Gegenwart. Also Nein zur Abschaffung der Denkmalkommission und NEIN zum missratenen Denkmalschutzgesetz.

 

Parolen zu zwei Rischer Abstimmungen vom 24. November 2019:
JA zur Erweiterung und Sanierung des Schulhauses 4 und Turnhalle 4
Das letzte Vorhaben der Schulraumplanung von 2014 liegt vor. Mit einem JA zum Baukredit von 15,6 Millionen Franken kann die Realisierung der Sanierung und Erweiterung des Schulhauses 4 und Turnhalle 4, Waldegg, angegangen werden. Mit dieser Sanierung kann man auch der steigenden Schülerzahl mit zusätzlichem Schulraumbedarf gerecht werden. Auch betreff Nachhaltigkeit werden die Gebäude auf einen viel besseren Standard gebracht: Auf dem Dach werden Photovoltaik-kollektoren installiert und für die Energieerzeugung sind Erdsonden geplant.

 

JA zur Sanierung Hof Binzmühle
Der Hof Binzmühle mit seinen Gebäuden ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand und muss endlich saniert werden. Für Planungsarbeiten gingen schon viele Jahre vorbei und es wurde dafür sehr viel Geld ausgegeben. Entgegen der überladenen Planungsidee des Gemeinderates vor bald vier Jahren mit einem zusätzlichen, grossen Neubau bei der Binzmühle entspricht das nun vorliegende Sanierungsprojekt besser den Vorstellungen der Mitglieder der Grünen Partei. Die Präsidentin Hanni Schriber-Neiger meint: «Auch wenn für uns der Binzi-Treff nicht im Vordergrund steht, unterstützen wir mit der JA-Parole den Objektkredit von 9,2 Millionen Franken mit Erweiterung der Lärmschutzwand.»