JA zur neuen Sitzzuteilung für den Kantonsrat
Heute sind gerade in kleinen Gemeinden 25 bis 33% der Stimmen wertlos. Doch es gibt eine faire Lösung für Kantonsratswahlen: Das neue Zuger Sitzzuteilungsverfahren. Wer ein gerechtes Wahlsystem will und gleichzeitig die Zuger Tradition der Gemeinde als eigener Wahlkreis retten will, stimmt Ja zum neuen Wahlgesetz, so wie es die Zuger Regierung – und auch das Bundesgericht – empfehlen.
 
 
JA zum Zuger Integrationsgesetz
Zugs Wirtschaft braucht und holt Menschen aus der ganzen Welt. Sie sind gefragt in der Dienstleistungsbranche, im Pflegebereich, auf dem Bau, im Verkauf – im täglichen Leben. Das Integrationsgesetz hilft Zugewanderten und ihren Familien, sich besser zu orientieren und erfolgreich Fuss zu fassen. Es sichert bessere Integration für alle Beteiligten.
 
 
NEIN zum Hooligankonkordat

Das Konkordat gibt vor, sich nur gegen eine gewalttätige Minderheit zu richten. Dies ist offensichtlich falsch. Das Konkordat ermöglicht Alkoholverbote in und ums Stadion, ID-Kontrollen für alle, Fahnen sowie Choreografie-Verbote, verpflichtende Kombitickets mit vorgeschriebenen Transportmitteln und Ganzkörper-Durchsuchungen. Das trifft unbescholtene MatchbesucherInnen.
Unser Gegenmittel wäre, ausschliesslich die Verursacher konsequent und hart zu bestrafen. Nicht die friedliche Mehrheit.
 
 
JA zur Aufhebung der Wehrpflicht

Die Wehrpflicht ist ein sinnloser militärischer Zwang, der die Freiheit junger Männer massiv einschränkt. Dank der Initiative wird die Schweizer Armee kleiner und verursacht weniger Kosten. Die Wehrpflicht festigt ausserdem ein veraltetes Rollenbild vom Mann an der Waffe und der Frau am Herd. Die Aufhebung der Wehrpflicht hilft, diese Stereotypen zu überwinden.
 
 
NEIN zum 24-Stunden-Arbeitstag
Verkäuferinnen und Verkäufer sind gegen die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten. Bereits jetzt müssen sie zerstückelte Arbeitszeiten, Samstagsarbeit und Arbeit auf Abruf in Kauf nehmen – und das zu sehr tiefen Löhnen. Mit Salamitaktik wollen die grossen Detailhandelsketten und die Erdölvereinigung den 24-Stunden-Arbeitstag einführen – zuerst bei den Tankstellenshops, dann im ganzen Detailhandel. Dabei sagen die timmberechtigten seit Jahren konsequent Nein zu immer neuen Verlängerungen. Menschen müssen sich erholen und ihre Freizeit geniessen können. Ständige Verfügbarkeit am Arbeitsplatz ist familienfeindlich, erhöht den Stress und macht krank. Die 24-Stunden-Arbeitsgesellschaft schadet allen.
 
 
JA zum revidierten Epidemiegesetz
Das Epidemiengesetz (EpG) regelt den Schutz des Menschen vor übertragbaren Krankheiten. Das heute geltende Gesetz ist stark von der im 19. Jahrhundert entwickelten Seuchenbekämpfung geprägt und ist in seiner jetzigen Fassung über vierzig Jahre alt. Das Gesetz wurde daher total revidiert und der heutigen und zukünftigen Realität angepasst. Insbesondere wurde die erhöhte Mobilität der Menschen und die daraus im Falle einer Pandemie möglichen Gefährdungen für
die Gesundheit der Bevölkerung berücksichtigt. Mit dieser Revision sollen die Erkennung, Überwachung, Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten mit grosser Schadenswirkung für die öffentliche Gesundheit effizienter und wirksamer werden.
 
 
Kontakt:
Jolanda Spiess-Hegglin
Co-Präsidentin Alternative – die Grünen Kanton Zugpraesidium@alternative-zug.ch