Medienmitteilung Komitee Pro Gartenstadt

Heute hat das Komitee Pro Gartenstadt dem Regierungsrat Beat Villiger die Petition für den Erhalt der Häuser in der Gartenstadt überreicht. 1‘264 Personen, davon 275 Bewohnerinnen und Bewohner der Gartenstadt selber, haben die Petition unterschrieben. Das Anliegen stösst bei der Zuger Bevölkerung auf grosse Zustimmung.
 
Das Komitee hat Regierungsrat Villiger ersucht, sich für den Erhalt der Häuser in der Gartenstadt einzusetzen und den Dialog mit den Eigentümern zu suchen. Der kantonalen Gebäudeversicherung, einer öffentlich-rechtlichen Anstalt des Kantons Zug, gehören in der Gartenstadt zehn Häuser, die in den nächsten Jahren abgerissen werden sollen. Die Petition fordert den Erhalt der Häuser, welche preisgünstigen Wohnraum bieten und das Ortsbildschutz stehende Quartier prägen. 
 
Die kantonale Gebäudeversicherung plant Häuser im mittleren Preissegment. Das bedeutet, dass mit Mietzinsen für eine 4-Zimmerwohnung über 3‘000 Franken zu rechnen ist. Das entspricht etwa einer Verdoppelung gegenüber den heutigen Mietzinsen. Mieterinnen und Mieter der betroffenen Häuser können sich das kaum leisten. Günstiger Wohnraum ist in Zug rar.
 
In Anbetracht der öffentlichen Eigentümerschaft könnten Kanton und Stadt ihr Bekenntnis zum Erhalt entsprechender Wohnungen hier unter Beweis stellen. Der Kanton fördert gemäss seiner Webseite „den Bau, die Erneuerung, den Erwerb und den Erhalt von preisgünstigem und auch altersgerechtem Wohnraum für Familien, Haushalte mit geringen Einkommen, Menschen mit Behinderungen sowie bedürftige Betagte“. Das Komitee hofft, dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis des Regierungsrates ist, sondern dass er sich hier konkret dafür einsetzt.
 
 
Für das Komitee Pro Gartenstadt,
Astrid Estermann

Text und Bilder: Komitee Pro Gartenstadt