Das Personal im Gesundheitswesen leistet derzeit eine riesige Arbeit für uns alle – für Gesunde und Kranke, für Junge und Alte, für Corona-Betroffene und alle Menschen, die der Pflege bedürfen. Mitte März hat die Schweizer Bevölkerung den Mitarbeitenden und Mitarbeitern im Gesundheitswesen mit einem Applaus gedankt. Dieses Zeichen der Wertschätzung war wichtig und soll nun mit einem einmaligen Bonus fortgeführt werden.

Die Alternative – die Grünen Zug macht daher folgenden Vorschlag: Jede Gemeinde sowie der Kanton zahlen einen Beitrag in einen «Bonus-Pflegetopf». Aus dem Topf erhalten alle im Gesundheitsbereich tätigen Personen im Kanton Zug einen gleichen, einmaligen Bonus von 2’300 Franken. Dieser Vorschlag deckt sich mit der heutigen Forderung des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK).

Zum Gesundheitsbereich zählt die Alternative – die Grünen alle Personen, die für das Funktionieren des Gesundheitswesens in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie der Spitex arbeiten. Also beispielsweise auch das Reinigungspersonal, falls diese Aufgaben an eine externe Unternehmung ausgelagert sind. Mit dem Vorschlag von 2’300 Franken liegt man im Bereich eines durchschnittlichen halben Lohns in der Pflege. Kriterium für die Bonusberechtigung ist primär die Arbeit in einer Institution mit einem Leistungsauftrag von Kanton oder Gemeinden.

Die Alternative – die Grünen fordert die Gemeinden und den Kanton auf, den entsprechenden Betrag für den «Pflege-Bonus» zu sprechen. Es liegt insbesondere an der Gemeindepräsidenten-Konferenz der elf Zuger Gemeinden (GPK), die nötigen Schritte zu beschliessen. Der «Pflege-Bonus» ist für sie finanzierbar, schliessen doch die Rechnungen 2019 der Gemeinden in unserem Kanton deutlich besser als budgetiert ab.

Die Alternative – die Grünen sind überzeugt, dass mit diesem Vorschlag die besonderen Anstrengungen der Menschen, die täglich während 24 Stunden für unsere Gesundheit im Einsatz stehen, gewürdigt werden und wir sind sicher, dass die Bevölkerung grosse Unterstützung für diesen einmaligen Bonus an unser Gesundheitspersonal zeigt.

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Manuela Weichelt-Picard, Nationalrätin