Unser Postulat hat nichts mit Idealismus oder Öko-Populismus zu tun. Es ist wissenschaftlich belegt, dass wir einen Klimawandel haben, der vom Mensch gemacht ist und daher viel schneller abläuft, als sich die Natur rechtzeitig daran anpassen könnte. Die hat auch schwerwiegende Auswirkungen auf uns Menschen auf der ganzen Welt, auch in der Schweiz. Übrigens unterstützt auch die Wissenschaft unsere Forderungen, siehe scientists4future.ch

Schweiz gar nicht so schlecht im internationalen Vergleich

Wenn andere in der Schule die Note 2 erhalten und wir die Note 3, dann sind wir zwar besser aber immer noch ungenügend. Wir können uns nicht zurücklehnen.

Der ökologische Fussabdruck der Schweiz ist weit überdurchschnittlich, also viel zu hoch. Von daher besteht auch in der Schweiz grosser Handlungsbedarf. Das Bundesamt für Statistik schreibt hierzu: „Da die Schweiz jedoch 2,9-mal mehr Umweltleistungen und -ressourcen konsumiert als global pro Person verfügbar sind, ist ihr Konsum nicht nachhaltig. Wir leben somit auf Kosten künftiger Generationen und anderer Erdteile.“

Zum Vorwurf, dass wir keine Massnahmen vorschlagen: Es ist nicht die Aufgabe von uns drei Kantonsrätinnen, das übersteigt unsere Kapazitäten. Der Staat hat Angestellte, die kompetent sind und beruflich diesen Fragen nachgehen können und müssen. Deshalb wollen wir heute nicht über konkrete Massnahmen diskutieren, um das geht es heute nicht. Sondern, ob man dem Klimawandel eine hohe Priorität zuschreibt und einen Masterplan ausarbeiten will.