Mit einem Postulat fordern die ALG-Kantonsräte Luzian Franzini und Andreas Lustenberger die Förderung von Home-Office im Kanton Zug. Dabei soll auch die Schaffung öffentlicher Co-Workingspaces in den Zuger Gemeinden und Quartieren geprüft werden.

Flexiblere Arbeitsmodelle mit Home-Office können Pendlerströme verkleinern und tragen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Täglich pendeln fast 40 000 Arbeitnehmende in den Kanton Zug, das Potential zur Verkleinerung der Pendlerströme ist also beträchtlich. Doch auch Gefahren dürfen nicht verharmlost werden, wie beispielsweise die Aushöhlung des Arbeitsrechts und der Druck nach ständiger Erreichbarkeit.

Im Postulat werden Massnahmen zur Unterstützung von Unternehmen und Angestellten bei der Förderung und Optimierung des Home-Offices und flexibler Arbeitsmodelle gefordert. Enge oder laute Wohnverhältnisse können jedoch ungeeignet für Homeoffice sein, hier können öffentlich zugängliche Arbeitsplätze (Co-Working Spaces) Abhilfe schaffen. «Solche Orte fördern nicht nur den sozialen Kontakt, sondern auch die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit bei Home-Office», betont Luzian Franzini.

Zudem können Beratungen für KMU’s und Arbeitnehmer*innen bezüglich Arbeitsrechte, digitaler Infrastruktur und psychosozialen Risiken sowie professionelle Check-Ups zur Unterstützung der Digitalisierungsstrategien mögliche Massnahmen des Kantons sein.

Zum Vorstoss Postulat Home-Office: Luzian Franzini, Andreas Lustenberger