Die Alternative – die Grünen Zug  fordern mehr Finanzen zugunsten der normalver-dienenden Bevölkerung sowie der Umwelt, für Bildung oder preisgünstiges Wohnen. Zudem muss Zug, dessen multinationalen Unternehmen von der Globalisierung pro-fitieren, mehr für die Solidarität im In- und Ausland investieren und hier klare Zeichen für eine positive weltweite Vernetzung setzen. Die Regierung soll Projekte, welche Menschen in der 3. Welt zur Selbstbestimmung führen und die Armut bekämpfen unterstützen.
 
Für 2009 weist der Kanton Zug einen Ertragsüberschuss von 1.4 Mio. Franken aus. Wer-den die 60 Mio. Franken welche der Ressourcenausgleichsreserve zugewiesen werden und 40 Mio. Franken zusätzliche Abschreibungen auch noch mit berücksichtigt, so kann man von einem sehr guten Ergebnis für den Kanton Zug sprechen. Ein Ergebnis, welches aber nicht nur eine Sonnen- sondern auch eine Schattenseite hat.
Denn für uns Alternative Grüne ist klar, vom prosperierenden Kanton Zug sollten nicht nur spezielle Segmente der Wirtschaft und die Reichsten durch Steuergeschenke profitieren. Prioritär sind die normalverdienende Bevölkerung und die Umwelt und die Solidarität mit dem In- und Ausland.
 
Nein zu Sparen beim Personal
Es ist stossend, dass wie bereits in den Vorjahren beim Personal mehrere Millionen ge-spart wurden. Regierung und bürgerliche Parteien setzen noch immer voll auf Wachstum – die Firmenzahl steigt massiv und auch die Wohnbevölkerung nimmt stark zu. Mit diesem Wachstum steigen die Aufgaben und Leistungen welche unser Kanton erbringen muss. Dafür braucht es genügend und gut ausgebildetes Personal. Leider wird genau hier gespart. Die Alternative – die Grünen befürchten eine Überbelastung des Personals und fordern erneut, dieses aufzustocken und auch fair zu entlöhnen.
 
Keine weiteren Steuergeschenke
Einmal mehr zeigt sich vor allem bei den Steuererträgen eine sehr konservative Budgetierung. Selbst in einem Jahr mit Finanz- und Wirtschaftskrise konnte der Kanton Zug 8.3 Mio. Franken mehr Steuern einnehmen als budgetiert. Diese „Vorsicht“ dient dann jeweils als Vorwand für angeblich notwendige Steuersenkungen, um Zug „wieder" attraktiv zu machen. Und es dient als Vorwand, um bei wichtigen und nötigen Investitionen wie Bildung, Gesundheit und Wohnraumvergünstigung zu sparen. In diesen Bereichen muss in den nächsten Jahren mehr investiert werden. Auch sollen zukünftig die Krankenkassenprämien gerade für Familien stärker verbilligt werden. Dies und nicht einseitige Steuergeschenke wäre echte Förderung des Mittelstandes.