Wir freuen uns sehr, dass das Zuger Stimmvolk die Vorlage klar und deutlich angenommen hat. Mit 88 % Ja-Stimmen ist das Resultat gar noch viel deutlicher als erwartet. Die Opposition gegen das gut und seriös ausgearbeitete Projekt war nur klein. Es gab keine Kampagne gegen den Neubau des Oekihofs. Als einzige Partei sagte die CVP Nein zur Vorlage. Sie konnte nicht mal die eigenen Wähler überzeugen.

Die Stadt Zug hat vor Jahrzehnten mit dem Oekihof im ehemaligen Güterbahnhof Pionierarbeit geleistet. In kaum einer anderen Stadt konnten schon damals so viele verschiedene Abfälle zur Entsorgung und zur Wiederverwertung abgegeben werden.

Nach dem Neubau im Göbli werden nun alle drei im Bereich Recycling und Wiederverwertung tätigen öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen am gleichen Ort vereinigt sein. Die zum Teil wenig attraktiven Räumlichkeiten (und Arbeitsplätze) im ehemaligen Güterbahnhof werden ersetzt. Die attraktiveren Arbeitsplätze sind nicht nur bei den Festangestellten des Oekihofes willkommen, sondern auch bei den vielen im Brockenhaus tätigen freiwilligen Mitarbeitenden.

Für den Vorstand der Alternativen – die Grünen Stadt Zug
Stefan Hodel – Co-Präsident