Die Grünen Risch-Rotkreuz haben an ihrer Jahresversammlung ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinde- und Kantonsratswahlen nominiert. Für die Gemeinderatswahlen wird der 45-jährige Roger Gwerder in die Hosen steigen. Zusätzlich präsentiert die Partei ein Viererticket für die Zuger Kantonsratswahlen.

Bild: Gemeinderatskandidat Roger Gwerder sowie die Kantonsratskandidierenden Hanni Schriber-Neiger (bisher), Konradin Franzini, Rita Wandeler und Carla Stehlin.

«Es ist Zeit, dass im Rischer Gemeinderat wieder eine ökologische und soziale Stimme vertreten ist», meint Hanni Schriber-Neiger, Kantonsrätin und neue Parteipräsidentin. Der Gemeinderatskandidat Roger Gwerder ist selbständiger Immobilientreuhänder und lebt seit 20 Jahren in Rotkreuz. Er ist verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Er möchte sich für eine bessere und pro-aktive Informationspolitik der Behörden und für eine gemässigte Wachstumsentwicklung einsetzen. Ebenso ist ihm das Gemeinwohl aller Generationen wichtig. Roger Gwerder ist derzeit Mitglied der Kommission zur Erarbeitung der Gemeindeordnung.

Für die Kantonsratswahlen setzt die Partei auf ein Viererticket. Die Liste wird angeführt von der bisherigen Kantonsrätin Hanni Schriber-Neiger (59), welche sich weiterhin für den Erhalt von Naturlandschaften einsetzt und will nachhaltige Energie und Biodiversität fördern. Sie engagiert sich für einen attraktives Fussweg- und Velonetz und möchte nicht beim ÖV sparen. Sie wird unterstützt von Konradin Franzini (20), er ist Student im Passerellen-Lehrgang und Co-Präsident der Jungen Alternative Zug. Er setzt sich neben weniger Zersiedelung, auch für Jugendräume in der Gemeinde ein. Rita Wandeler (55) ist Pflegefachfrau HF und arbeitet in einem Heim für Menschen mit Behinderung und wünscht sich mehr Zeit und Empathie in der Pflege. Carla Stehlin (20) hat die FMS abgeschlossen und ist Praktikantin an der modularen Tagesschule in Rotkreuz. Im Anschluss will sie pädagogischen Hochschule besuchen. Sie steht ein für einen ökologischen und solidarischen Kanton, wo alle Menschen, ob reich oder arm, leben können.