Medienmitteilung Alternative – die Grünen Stadt Zug

Mit der Schulraumplanung im stark wachsenden Hertiquartier muss vorwärts gemacht werden. Die Debatte zum Thema Schulraumplanung Zug West an der letzten Sitzung des Grossen Gemeinderates zeigt, dass auch die bürgerlichen Parteien nun zu dieser Einsicht gekommen sind.
 
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte die bürgerliche Mehrheit des Stadtparlamentes bekanntlich die geplante Erweiterung der Schulanlage in der Herti zurückgewiesen. Es wurde unter anderem der Verzicht auf vielen notwendigen Räume gefordert. So seien zum Beispiel keine zusätzlichen Räume für den Mittagstisch zu schaffen, forderten die bürgerlichen Parteien.
 
Volksinitiative macht Druck und zeigt Wirkung
Der Druck, der mit der Volksinitiative „Ja zu einer zeitgemässen Schulanlage Herti“ gemacht wurde, zeigt nun Wirkung. Die Initiative wurde am 9. Januar dieses Jahres mit 1100 Unterschriften eingereicht. Wichtig für uns ist, dass genügend Raum für die Bedürfnisse der Schulen geschaffen wird. Es braucht aber auch Mehrzweckräume, die der Quartierbevölkerung zur Verfügung stehen. Der Grosse Gemeinderat deutete nun in der Debatte, dass das geplante Vorgehen Zustimmung findet. Mit der Erweiterung der Schulanlage Riedmatt soll etwas Druck weggenommen werden und die dringendste Nachfrage nach Schulraum kurzfristig gedeckt werden.
 
Im Interesse der Kinder hoffen wir, dass der benötigte Schulraum nun rechtzeitig geschaffen werden kann. Liest man die Zahlen der zu erwartenden Schülerinnen und Schüler in den nächsten Jahren in Zug West, dürfen wir nicht weiter Zeit verlieren.
 
 
Für den Vorstand der Alternativen – die Grünen Stadt Zug,
Jolanda Spiess-Hegglin