Die Alternative – die Grünen Zug begrüsst die Schaffung eines kantonalen Hundegesetzes. Sie anerkennt, dass die überwiegende Mehrheit der Hundehalterinnen und Hundehalter verantwortungsvoll mit ihren Tieren umgehen sowie auf Mensch und Natur Rücksicht nehmen. Das Hundegesetz ist nicht gegen Hunde und ihre Halter gerichtet; es schützt vielmehr die legitimen Interessen der anderen Menschen, der übrigen Tiere und der Umwelt.
 
Es ist sinnvoll, wenn Hunde während einer bestimmten Zeit und an bestimmten Orten an der Leine geführt werden müssen. So haben Tiere im Wald ein Recht darauf, ihre Jungen ungestört von Hunden aufziehen zu können. So haben landwirtschaftliche Nutztiere ein Anrecht darauf, sauberes Gras und Heu ohne Hundekot fressen zu können. So hat die Bevölkerung (Familien, ältere Menschen) ein Anrecht auf Nicht-Belästigung und körperliche Unversehrtheit. Klare Regeln erleichtern das Zusammenleben; sie sind auch im Interesse der vernünftigen Hundehalterinnen und Hundehalter.
 
Ein Vorfall, wie kürzlich im Tessin, als ein Mädchen von einem Hund angegriffen und schwer verletzt wurde, darf in unserem Kanton nicht vorkommen. Die Alternative – die Grünen Zug tritt daher für möglichst einheitliche Regeln in der ganzen Schweiz ein. Dabei ist auch ein Verbot bestimmter, sehr gefährlicher Rassen zu prüfen. Die Aggressivität gewisser Rassen hört nicht an den Kantonsgrenzen auf.
 
 
Kontakt:
Anna Lustenberger-Seitz, Alt-Kantonsrätin Alternative – die Grünen Baar
Jolanda Spiess-Hegglin, Co-Präsidentin Alternative – die Grünen Kanton Zug, praesidium@alternative-zug.ch 
 >> Vernehmlassungsantwort zum Hundegesetz