Der Zuger Stadtrat reagiert auf die Einzelinitiative von Jolanda Spiess-Hegglin und spendet 32000.- an Hilfsprojekte in Glencores Rohstoffabbaugebieten.

Die Stadt Zug hat aufgrund meiner Einzelinitiative von Dezember 2013 Fr. 32‘000.- an Hilfswerke in Rohstoffabbauländern gespendet, dies ist eine sehr gute Nachricht! Erlauben Sie mir folgenden Kommentar dazu, welchen sie auch gerne veröffentlichen dürfen:
 
Ich hatte, aufgrund der Steuereinnahmen von Zuger Rohstofffirmen, zwar 100’000 Franken gefordert, aber auch mit 32’000 Franken kann man in diesen Ländern etwas erreichen. Das ist einer dieser kleinen Hebel, mit denen man Grosses bewirken kann.
 
Mit Steuereinnahmen von Firmen wie der Xstrata (Sitz in der Stadt Zug vor der Fusion mit Glencore) hat die Stadt gut verdient. Wenn man Geld annimmt, kann man nachher nicht einfach gleichgültig die Probleme, die in anderen Ländern aufgrund rücksichtslosem Rohstoffabbau entstehen, ignorieren. Die Stadt hat eine moralische Verpflichtung, Hilfsprojekte in den Abbauländern zu unterstützen.
 
Ich sehe, dass meine Initiative in den Köpfen etwas bewirkt hat, und dass der Stadtrat versteht, warum ich sie eingereicht habe. Die Stadt Zug war politisch keineswegs verpflichtet, diese Spenden von Fr. 32‘000.— zu tätigen. Der Grosse Gemeinderat hat meine Einzelinitiative vor einem Jahr nämlich in der Luft zerrissen. Trotzdem hat der Stadtrat mein Anliegen aufgenommen und Geld gesprochen. Dies rechne ich der Stadtregierung hoch an.
 
Mit freundlichen Grüssen
Jolanda Spiess-Hegglin, Kantonsrätin