Medienmitteilung Alternative – die Grünen

Die vom Kanton durchgeführte Befragung zum Abstimmungsverhalten betreffend dem von der Bevölkerung abgelehnten Stadttunnelprojekt widerspiegelt die Hauptargumente der Alternative – die Grünen Zug. Zudem zeigt die Umfrage deutlich: Regierungsrat und Kantonsrat sind mit den aktuellen Sparbeschlüssen beim Öffentlichen Verkehr ÖV auf dem Holzweg.
 
Die Umfrage bestätigt die Hauptargumente der Alternative – die Grünen Zug: Zu hohe Kosten (1 Milliarde Franken), bei zu tiefem Nutzen (ungenügende Verkehrsentlastung). Zudem folgen über 80 Prozent der Befragten der Argumentation der ALG, dass der Status Quo schlecht ist und es alternative Massnahmen zur Verkehrsberuhigung braucht.
 
Mit punktuellen Massnahmen vorwärts machen
Aus Sicht der Alternative – die Grünen sind viele punktuelle Massnahmen nun rasch umzusetzen. Zum Beispiel mit partiellen Fahrverboten oder Riegeln in Wohnquartieren. Auch Tempo 30 muss in den Fokus rücken, auf der Hauptachse zwischen Casino und Kistenfabrik (andere Beispiele in der Schweiz zeigen: das ist auch auf einer Kantonsstrasse möglich), ebenso auf der Industriestrasse oder der Poststrasse. In den Wohnquartieren braucht es Verkehrsberuhigungen bis hin zu Wohnstrassen (Begegnungszonen) mit welchen die Aufenthalts- und Lebensqualität sowie die Sicherheit erhöht werden. 
 
Regierungsrat und Kantonsrat auf dem Holzweg

Erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass eine Mehrheit der Befragten Verbesserungen bei Bahn und Bus sowie für Velofahrende wünscht – das zeigt deutlich, dass Regierung und Kantonsrat mit aktuellen Sparbeschlüssen beim ÖV völlig auf dem Holzweg sind. Mit verschiedenen Vorstössen in den betroffenen Gemeinden bekämpfen die Alternative – die Grünen diesen sparhysterischen und kurzsichtigen Abbau. Breite Strassen, lange Tunnels und überdimensionierte Auto gehören der Vergangenheit ein. Der Kanton Zug muss die Zeichen der Zeit erkennen und eine innovative Verkehrspolitik in den Mittelpunkt stellen.
 
 
Kontakt:
Andreas Lustenberger, Kantonsrat Alternative – die Grünen