Ich setze mich ein für faire Löhne, klare Bankenregulierung, starke Altersvorsorge, tiefe Gesundheitskosten, gute Schulen, intakte Umwelt, den Atomausstieg, zahlbares Wohnen. Wieso …
 
Lebenswert und zahlbar für alle
Krankenkassenprämien steigen massiv. Wohn- und Lebenskosten ebenfalls – gerade in Zug. Die Löhne stagnieren – besonders beim Mittelstand. Es ist keine gute Entwicklung, wenn heute 99 Prozent der Schweizer Bevölkerung nur noch 41% des Vermögens besitzt. In Zug bleibt den ZugerInnen mit jeder Steuersenkung für die Vermögenden und Privilegierten im Schnitt weniger Geld zum Leben. Der reiche Mittelstand mit 300’000 Franken Vermögen und 150’000 Franken Jahresverdienst liegt schweizweit auf Rang 19. Und je weniger man verdient, desto mehr belasten prozentual die Wohn- und Lebenskosten – leicht vorstellbar auf welchem Rang dann der wirkliche Mittelstand beim frei verfügbaren Vermögen ist.
 
Ein Satz der Schweizer Verfassung ist daher wichtiger denn je: „Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen“. Wir brauchen mehr von diesem urschweizerischen Wert, um Wohlergehen von Mensch, Umwelt und auch Wirtschaft langfristig zu sichern. Die Schweiz benötigt eine Politik und Wirtschaft, die allen Menschen nützt. Nur wenn Wenig- und Normalverdienende Kaufkraft haben – sprich faire Löhne sowie zahlbare Mieten und Gesundheitskosten –, dann gibt’s für Gewerbe und Unternehmen KundInnen. In der aktuellen Wirtschaftskrise gilt es primär die Arbeitnehmenden zu schützen. Steuersenkungen nach dem Gieskannenprinzip wie dies FDP und SVP vorschlagen sind falsch.
 
Grün sichert die Zukunft

Nur wenn wir mit Umwelt, Energie und Rohstoffen schonend umgehen, ist unsere Existenzsicherung gewährleistet. Darum setze ich mich für eine grüne, nachhaltige Wirtschaft sowie für den Atomausstieg ein. Neue alternative Energiequellen sind eine Chance gerade für die innovative Zuger Wirtschaft und machen uns unabhängiger vom Ausland.
 
Demokratie stärken
Sorgen bereitet mir, dass viele Manager und Politiker mit ihrem Ruf nach Steuersenkungen und weniger Staat den raschen Profit sowie Macht für wenige Reiche anstreben. Doch wer ist der Staat? Das sind wir alle. Weniger Staat heisst zumeist weniger Demokratie, weniger Volksrechte. Ein Beispiel? Von der SVP angeführt, soll für die Armee jährlich 5 statt der vom Bundesrat vorgeschlagenen 4,1 Milliarden Franken aufgewendet werden. Zudem soll für 6,2 Milliarden im Ausland Kampfjets bestellt werden. Und das alles soll ohne Volksabstimmung abgenickt werden.
Darum: Wählen Sie! Wählen Sie Politiker, die sich für Arbeitnehmer, die Natur, die Volksrechte einsetzen. Auf www.smartvote.ch finden sie eine Hilfestellung und auch die Positionen aller Zuger Ständeratskandidaten.