Der Vorstand der Alternative – die Grünen des Kantons Zug spricht sich dagegen aus, dass die Seeuferschutzzone von Risch mit dem Ausbildungszentrum der Novartis überbaut wird.

Ein solches Projekt widerspricht dem Zuger Richtplan, der das heutige Gut Aabach erhalten und nur massvoll erweitern will. Dem wesentlich grösseren Ausbildungs-zentrum fallen aber fast sämtliche historischen Strukturen zum Opfer.
Die Behörden von Kanton und Gemeinde haben statt der Firma Novartis die rechtlichen Grenzen aufzuzeigen, dem Prestigeprojekt den Teppich ausgebreitet.  
 
Auch ein architektonisch noch so gutes Projekt rechtfertigt es nicht, den seit Jahrzehnten bestehenden Seeuferschutz aufzuheben. In den bestehenden Bauzonen gibt es genügend Möglichkeiten, ein Ausbildungszentrum zu bauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Firma Novartis hat es verpasst, hier eine Vorbildfunktion einzunehmen. Im Gebiet Aabach trägt das Projekt zur unerwünschten Zersiedelung bei und beeinträchtigt ein wichtiges Landschafts-schutzgebiet am Zugersee. Deshalb empfiehlt die Alternative – die Grünen den Rischer Stimmberechtigten, sowohl die Einzonung, wie auch den Bebauungsplan abzulehnen.
 
 
Barbara Beck-Iselin und Andreas Hürlimann
Co-Präsidium, Alternative-die Grünen Zug