Die Grünen Risch-Rotkreuz haben per 25. Februar 2021 am Vernehmlassungsverfahren zum Vorgehen Überbauung Buonaserstrasse (VÜB) teilgenommen. Der Partei war es mit den vorliegenden Informationen zum Vorgehen nicht möglich, zum geplanten Bauvorhaben und den finanziellen Forderungen mit ja oder nein Stellung zu nehmen.

Die Grünen Risch-Rotkreuz befürworten grundsätzlich die Gebäude mit Alterswohnungen und einem Pflegeheim gemeinsam zu bauen. Aber ohne öffentlich vorliegende Pläne der Machbarkeitsstudie, einem Raumkonzept und einem Betriebskonzept mit den darin enthaltenen Dienstleistungen für das Pflegeheim, lässt sich heute kein Geld sprechen. „Die Bevölkerung will nicht die Katze im Sack kaufen. Sie soll zuerst erfahren, was genau mit dem riesigen Investitionsvolumen von knapp 70 Millionen Franken entsteht, bevor sie fundiert darüber entscheiden kann!“, meint Hanni Schriber-Neiger, Kantonsrätin und Präsidentin Grüne Risch-Rotkreuz. Zudem ist völlig unklar, wie die Umgebungsgestaltung mit dem Demenzgarten aussehen soll.

Die Partei versteht den massiven Zeitdruck nicht, welcher eine sorgfältige und detaillierte Planung verunmöglicht. Dieses grosse und wichtige Bauprojekt für «Leben und Wohnen im Alter» von solcher Tragweite muss aus unserer Sicht über alle Generationen öffentlich diskutiert werden können und auch getragen werden. Mit Transparenz und offener Kommunikation soll die Bevölkerung der Gemeinde Risch ins «Alters-Boot» geholt werden.

«In der bisherigen Kommunikation der GRIAG, des Stiftungsrates, des Gemeinderates und der Bürgergemeinde ging es immer nur um Zahlen und Geld. Bei einem solch wichtigen Projekt inmitten des Dorfkerns sollte doch der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.» meint Konradin Franzini, Vize-Präsident Grüne Risch-Rotkreuz.