„Baar ist eine wunderschöne Gemeinde, die liebevoll gepflegt und instandgehalten wird. Während den Spardiskussionen wurde hin und wieder argumentiert, dass sämtliche Kosten analysiert werden sollen. Wie stehen die Baarer Parteien zu Sparanstrengungen im Bereich der Gemeindeanlagen (Reinigung, Pflege, Wartung etc.)? Wie bewerten die Parteien das aktuelle Angebot? Sind die Parteien bereit, in diesen Bereichen Abstriche zu machen, das bestehende Angebot zu halten oder auszubauen?“ (SP)

Antwort der Alternativen- die Grünen:

Sollen bei Unterhalt und Pflege der Gemeindeanlagen Abstriche gemacht werden? Was für eine Frage angesichts der guten Finanzlage. Meine Antwort ist klar Nein. Ich will gepflegte gemeindliche Anlagen; denn wer wegen „Kostenoptimierungen“ Abstriche macht, wird dies später teuer bezahlen. Das weiss jeder Hausbesitzer – ausser er lässt es absichtlich verlottern, um es später abreissen zu können. Ich aber will keinen Abriss; denn die Gemeindeanlagen gehören uns Allen.
Die Mitarbeitenden im Werkhof gestalten unsere Grünflächen abwechslungsreich. Das ist gut so. Aber, könnte man nicht auch die Bevölkerung, etwa Schulklassen, Familien, Senioren einbeziehen? Baar als Stadt für „Urban Gardening“; als Stadt für vielfältige Grünflächen, wo möglichst viele Menschen zusammen die Gemeinde mitgestalten?
Das ist keine Vision; ein Beispiel existiert schon im Kleinen, im Gartenlabyrinth bei der Reformierten Kirche. Seit der Gründung bin ich dabei; ich habe es nie bereut. Gross und Klein arbeiten mit, schaffen eine Insel für Pflanzen und Tiere, pflegen Gemeinschaft. Also, mit der Unterstützung der Profis vom Werkhof schaffen kleine Gruppen bunte Inseln, geben Baar ein attraktives Gesicht und stärken den Zusammenhalt.

Franz Lustenberger, Alternative – die Grünen Baar
Parteienforum November 2017