Vernehmlassungsantwort Alternative – die Grünen

Sehr geehrter Her Baudirektor
Geschätzte Mitglieder der Regierung

Die Alternative-die Grünen danken für die Möglichkeit zur Stellungnahme zum Agglomerationsprogramm 3. Generation.
 
Wir bedauern, dass die Massnahmen zur Förderung des Velo- und Langsamverkehrs zeitlich zurückgestellt werden sowie auch die Buslenkungsmassnahmen. Wir begrüssen die Erarbeitung eines Gesamtverkehrskonzeptes, um den Verkehr besser zu lenken. Zukunftsweisend finden wir die vermehrte Aufwertung der Strassenräume.
 
Weitere Punkte sollen im Agglomerationsprogramm 3. Generation noch verbessert werden:

  • Verkehrsmanagement und Dosierungen sofort anpacken und nicht zuwarten
  • Massnahmen für weniger Parkierungsmöglichkeiten umsetzen
  • Mehr Tempo 30- und Begegnungszonen in Dörfer und Städten umsetzen (Sie sorgen für mehr Sicherheit und die Aufenthaltsqualität nimmt zu.)

 
Folgende Massnahmen sollen in Zukunft im Kanton Zug zu mehr Lebensqualität führen:
 
M34 Öffentlicher Verkehr
Der Kapazitätsausbau der Stadtbahn S1 zwischen Zug und Rotkreuz soll dem Ausbau Zug/Baar (mit der Haltestelle Sennweid) vorgezogen werden.

 
M38 Verkehrsmanagement
Um den Verkehr in der Innenstadt von Zug zu reduzieren soll bereits heute ein Verkehrsdosierungssystem an den Einfallsachsen umgesetzt werden. Eine drohende Verkehrsüberlastung könnte damit aufgefangen werden, da bis 2030 eine Zunahme des Verkehrs erwartet wird.
 
Die Parkierungsmöglichkeiten sollen schrittweise vor allem im innerstädtischen Raum mehr eingeschränkt werden.
 
Zur Steuerung und Lenkung des Verkehrs gehört für alle Gemeinden auch ein Musterparkplatzreglement, das umgehend angepackt werde soll.
 
 
M39 Aufwertung Strassenraum
Folgende Strassen sollen umgestaltet und Tempo 30 eingeführt werden:

  • Industriestrasse in Zug nach dem Bau der Tangente
  • Hauptstrasse/Neudorfstrasse in Menzingen

Es ist belegt, dass Tempo 30 für einen besseren Verkehrsfluss sorgt und allgemein die Ortszentren lebenswerter macht.
 
 
Wir bitten Sie unsere Anliegen zu prüfen und hoffen, dass unsere Einwendungen in Ihrer weiteren Bearbeitung berücksichtigt werden. 
 
Im Namen der Alternativen – die Grünen Kanton Zug
Hanni Schriber-Neiger, Kantonsrätin
Andreas Lustenberger , Kantonsrat