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Verpasste Chance für einen schönen Postplatz

Die Alternativen – die Grünen der Stadt Zug bedauern es, dass die Stadtzuger Bevölkerung die oberirischen Parkplätze auf dem unteren Postplatz nicht aufheben wollen. Vor zehn Jahren haben sie dem Vorhaben noch mit 65% zugestimmt. Leider ist es nicht gelungen, die Chancen für den frei werdenden Platz aufzuzeigen. Offenbar wünscht die Mehrheit der Bevölkerung von Zug lieber Parkplätze als Freiräume. Weiterhin werden die oberirdischen Parkplätze auf dem unteren Postplatz viel Suchverkehr generieren. Das Initiativekomitee «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt» hat mit ihren irreführenden Flyern die Befürworter leider davon überzeugt, dass ihr Überleben in der Altstadt vom weiteren Bestehen der oberirdischen Parkplätze abhängt. Ausserdem wurde der Eindruck erweckt, dass sämtliche oberirdischen Parkplätze in der Innenstadt wegfallen würden, was nicht den Tatsachen entspricht.

Wie weiter
Der Stadtrat hat bereits aufgezeigt, dass der Bebauungsplan nun zunächst abgeändert werden muss und dies ein entsprechendes Verfahren nach sich zieht. Ausserdem haben die Eigentümer des neuen Parkhauses am Postplatz mit höheren Einnahmen gerechnet und bereits Ersatzforderungen für ihren entgangenen Gewinn gefordert. Der politische und rechtliche Weg zur Abänderung des Bebauungsplans wird viel Zeit und Kosten in Anspruch nehmen.

Die Alternativen – die Grünen der Stadt Zug respektieren den Entscheid der Mehrheit der Bevölkerung. Wir sind aber davon überzeugt, dass die Zeit einmal kommen wird, da dieser Entscheid überdenkt wird. Dem Gewerbe ist zu wünschen, dass sie in Zukunft auch diejenigen Konsumenten als grosses Potential sehen, welche zu Fuss, mit dem Fahrrad, dem Bus oder im Parkhaus parkierend zu ihnen einkaufen kommen.

Auch wir sind und waren für das Gewerbe und die Altstadt und sind daran interessiert, das weitere Bestehen der Läden zu sichern.