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Verwaltungsgericht kommt ins Theilerhaus

Seit dem Erwerb des Theilerhauses an der Hofstrasse in Zug vor knapp dreissig Jahren steht das denkmalgeschützte Gebäude mit Baujahr 1896 mehrheitlich leer. Jetzt will die Regierung das Theilerhaus endlich instandsetzen und es einer Nutzung zuführen. Im Erdgeschoss ist eine gastronomische Einrichtung geplant und in den Obergeschossen soll der zukünftige Sitz des Verwaltungsgerichtes entstehen. Grossmehrheitlich begrüsst die Fraktion Alternative-die Grünen dieses Konzept der Nutzung. Mit dieser sinnvollen Lösung kann das Gebäude endlich saniert, umgebaut und auch belebt werden.

Was uns gar nicht gefällt ist, dass dem Kantonsrat einmal mehr nur ein 1-stufiges Verfahren vorgelegt wird, mit der Begründung es sei dringender Handlungsbedarf. Jetzt plötzlich – nachdem jahrelang nichts gemacht wurde? – Die ALG verlangt von der Regierung ein 2-stufiges Verfahren mit einem Planungskredit im ersten Schritt, sodass wo nötig Detailfragen geklärt werden können. Bei diesem Geschäft bedarf das Gastronomiekonzept doch noch weitere Abklärungen. Anschliessend soll dann der Objektkredit von der Regierung eingeholt werden.
Resultat: Eine Mehrheit des Kantonsrates ist für ein zweistufiges Verfahren, auch wenn es damit etwas länger dauert bis die Sanierung des Theilerhauses an die Hand genommen werden kann.

2018-11-09T15:50:55+00:00 08.11.2018|Raumplanung, Mobilität|