Die Alternative – die Grünen Unterägeri hat ihre Kandidatinnen für die Kantonsratswahlen nominiert. Die Partei setzt auf ein weibliches Vierer-Ticket.

Dass vier Frauen nominiert wurden, ist kein Zufall. «Die Alternative ist die frauenstärkste Partei im Kanton Zug – dazu leisten auch wir einen Beitrag. Unterägeri ist bereit für einen frischen politischen Wind, mit einer starken Frauenliste bieten wir die beste Ausgangslage für einen weiteren Erfolg», erklärt die bisherige Kantonsrätin Mariann Hess.

Die Biobäuerin steht an der Spitze der Liste. Unterstützt wird sie von Cornelia Mayinger, die sich für eine lebendige Kulturlandschaft engagiert. Die Gerichtsschreiberin Debora Iten-Kast sowie die Lehrerin Susanne Meijer setzen ihren Fokus auf eine starke Sozial- und Familienpolitik sowie auf eine starke Bildung.

Die vier Frauen kennen Unterägeri und den Kanton Zug bestens und wollen sich kritisch-konstruktiv mit dem Zuger Wachstumsboom auseinandersetzen. Sie stehen ein für einen ökologischen und solidarischen Kanton, in dem alle Menschen, ob reich oder arm, leben können.

Im Vorstand der Partei wird derzeit diskutiert, ob auch ein Sitz im Gemeinderat angestrebt wird. «Eine Auffrischung täte dem politischen Klima in Unterägeri sehr gut», führt Mariann Hess aus.