Antrag auf Belassen des Artikels G 1.5 und 1.6
 
Ich zitiere den Bericht der RPK (an der ich leider aus geschäftlichen Gründen nicht teilnehmen konnte).
 
„Die Steuerung der Beschäftigtenzahl kann nicht über den Richtplan vorgenommen werden, sondern dies geschieht über den Markt. Die Kommissionsmitglieder waren sich einig, dass eine Auszonung der zum Teil grosszügig ausgeschiedenen Arbeitszonen nicht in Frage kommt, weil dies zu einer Entschädigungspflicht der Gemeinwesen führen würde.“
 
Diese Feststellung ist eine Kapitulation gegenüber jeglichem raumplanerischen Gestaltungswillen! Und das sollte doch die Funktion des Richtplanes sein.
 
Ausgehend von einem Flächenbedarf pro Arbeitsplatz von 25 m2 bestehen heute eingezonte Flächenreserven für 42’000 Arbeitsplätze!!
Das sind nochmals 50% mehr als die heute bestehenden über 80’000 Arbeitsplätze im Kanton.
Wir sind heute also schon deutlich über der ursprünglichen Prognose für 2020.
 
In diesem Kontext kann die Streichung der Beschäftigtenzahl aus dem Richtplan nur als klares Signal gewertet werden, dass wir dem ungebremsten Zubauen unseres Kantons tatenlos zuschauen wollen.
 
Das wollen wir aber nicht! Es ist zu viel Fläche für Arbeitsplätze eingezont, das muss bereinigt werden.
 
Die Alternative Fraktion beantragt Ihnen, die Richtplan Artikel G 1.5 und G 1.6 so zu belassen, wie sie sind.
Martin Stuber