Die Gründe für unseren Antrag zur zweiten Lesung haben wir ausführlich erklärt:
 
Ich halte nochmals fest:
 
• Das Abstimmungsergebnis zum Antrag von Alois Gössi, beide Wahlen, die kantonalen wie die kommunalen, an einem Tag durchzuführen, war nach unserer Meinung nicht klar, vor allem auf Grund der vielen Enthaltungen.
 
Zur Forderung selber:
 
• In der Kommission zur Totalrevision wurde diese neue Möglichkeit als sympathisch für die Bürgerinnen und Bürger angesehen, auch als machbar für Kanton und Gemeinde – und für Wählenden
 
• In der Ratsdebatte im Jahr 2006 wurde diese Änderung ebenfalls angenommen.
 
•  Die Stimmen, die nachher dagegen laut wurden, kamen vor allem Seite der Behörden. Dies hat uns bewogen, im damaligen Referendum, als wir den Listenproporz zurückverlangten, die Forderung einzubauen, die Wahltermine wieder auseinander zu nehmen. Viele Zuger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben uns bei der Unterschriftensammlung eines Besseren belehrt, sie wünschen sich nur einen Wahltermin.
 
Mir ist es wichtig zu erwähnen, dass zum jetzigen Zeitpunkt immer noch die demokratisch beschlossene Fassung vom Herbst 2006. Seit dem weiss die Regierung und Verwaltung um diesen Super-Sunday. Jetzt frage ich mich, war sich denn die Regierung und Verwaltung bis anhin so sicher, dass der Super-Sunday wieder auseinandergenommen wird –  und weiter, warum wirft dieser Antrag so hohe Wellen? Seit drei Jahren konnte man sich bereits auf einen allfälligen Supersunday vorbereiten.
 
Obwohl unser Antrag einigen Staub aufgewirbelt hat möchte ich sie bitten, diesen zu unterstützen, im Sinne,  warum nicht einfach einmal diesen einen Wahltag für Gemeinden und Kanton ausprobieren, – und dann Bilanz ziehen? Viele Leute wollen dies – ich glaube an unsere Verwaltung, an unsere Gemeinden, an unsere Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dass diese alle mit einem solchen Wahltag zurechtkommen werden.