Sehr geehrte Frau Kantonsratspräsidentin
Sehr geehrte Mitglieder der Regierung
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen
 
Es leuchtet der Alternativen Grünen Fraktion ein, dass nach der Kündigung des Konkordats durch den Kanton Luzern, die verbleibenden fünf Zentralschweizer Kantone die Weiterführung des PHZ-Konkordats als nicht sinnvoll erachten.
 
Wir unterstützen deshalb eine geordnete Auflösung des PHZ Konkordats. Für die AGF ist klar, dass eine kleine Pädagogische Hochschule wie die Zugerische im Alleingang nicht zukunftsfähig ist. Sie ist auf eine Kooperationspartnerschaft mit einer grösseren Pädagogischen Hochschule angewiesen.
 
Die Vorteile, welche sich für den Kanton Zug aus der Führung einer eigenen Pädagogischen Hochschule ergeben, hat der Regierungsrat auf Seite 6 seines Berichtes aufgeführt. Sie müssen also nicht wiederholt werden.
 
Aus den Berichten der Regierung und der vorberatenden Konkordatskommission ist ersichtlich, dass sich wahrscheinlich wieder eine Kooperation mit Luzern abzeichnet. Unter dem Vorzeichen einer erneuerten Luzerner Regierung (2 von 5 Personen sind neu) können wir uns gut vorstellen, dass eine Zusammenarbeit wieder in geordneten Bahnen funktionieren kann.
 
Die Alternative Grüne Fraktion sieht als mögliche neue Trägerform vor allem Szenario 2 (öffentlich-rechtliche Anstalt) und Szenario 3 (Amt innerhalb der DBK) als zukunftsweisend. Eine Weiterführung eines privatrechtlichen Konstrukts innerhalb einer Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen – und dies hat sich in den vergangenen, komplizierten und mühsamen Jahren gezeigt – ist sicherlich nicht zielführend und vereinfacht weder die Prozesse noch die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern.
 
Eine gute Lehrerinnen- und Lehrerausbildung liegt uns sehr am Herzen und wir verfolgen die Entwicklungen genau. Wir sind gespannt wie die Ausbildung in Zukunft organisiert sein wird. Hat die Regierung bereits ein Szenario näher in Betracht gezogen? Vielleicht kann der Bildungsdirektor schon heute etwas dazu sagen.
 
 
Hanni Schriber-Neiger, Risch