Sehr geehrter Herr Präsident
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen

Der Überschuss 2006 war einmalig und wird wahrscheinlich auch einmalig bleiben. Einmalige Ereignisse müssen auch grosse und einmalige Spuren hinterlassen!

Die gute Arbeit des Personals soll anerkennt werden. Dem stimmt die Alternative Fraktion zu und dankt an dieser Stelle allen kantonalen Angestellten für die gute Arbeit.
Nur fragen wir uns, warum die gewissenhafte Arbeit einer Mitarbeiterin des Rettungsdienstes, eines Lehrers oder eines Chefbeamten verschiedenen Wert haben sollte. Die unterschiedlichen Qualifikationen werden bereits mit unterschiedlichen Löhnen abgegolten. Wenn wir aber aus dem Überschuss ein besonderes Dankeschön verteilen wollen, dann müssten alle die gleich grossen Summen erhalten. Denn: ein gut gemachter Job kennt keine Lohngrenze!

Die Alternative Fraktion beantragt deshalb, dass allen kantonalen Angestellten der gleiche Betrag ausbezahlt wird, ausgerechnet auf die jeweiligen Arbeitspensen.
Dabei soll der von der Regierung vorgesehene Betrag nicht verändert werden. Es werden also weiterhin die 7.7 Mio. Franken verteilt.

Wenn sie also auch der Meinung sind, dass ein gut gemachter Job nicht vom Lohn abhängt, dann müssen sie diesem Antrag zustimmen.
Wenn sie auch der Meinung sind, dass die gute und gewissenhafte Arbeit eines Mitarbeiters des Strassenunterhalts, einer Mitarbeiterin des Handelsregisteramtes oder eines Chefbeamten gleich hohen Wert hat, dann danke ich Ihnen für die Unterstützung unseres Antrages.

Votum vom 28.06.2007, anhu