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Waffenexporte in Bürgerkriegsländer?

Alternative werden Unterschriften sammeln.

Schon heute beliefert die Schweiz Länder, die für zahlreiche zivile Todesopfer mitverantwortlich sind. So wird unter anderem Saudi-Arabien beliefert, mitschuldig an über 6000 toten Kindern im Bürgerkrieg im Jemen. Der Schweizer Waffenlobby reicht das aber nicht: Sie will neu auch Bürgerkriegsländer direkt mit Kriegsmaterial beliefern.

Breite Kreise und fast alle Medien kritisieren die erneute Lockerung beim Kriegsmaterial-Export scharf. Bald wird die Korrektur-Initiative lanciert. Eine breite Allianz von Parteien – auch bürgerlichen – sowie kirchlichen Organisationen und NGOs werden eine Initiative gegen die Änderung der Kriegsmaterial-Verordnung ins Leben rufen.

„Die Schweiz muss ihre humanitäre Rolle wahrnehmen. Die Lockerung der Kriegsmaterialexporte muss unbedingt rückgängig gemacht werden“, sagt Regierungsratskandidat Andreas Hürlimann, der die Initiative persönlich sehr begrüsst.

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