Wir machen Politik für alle, die keine reiche Lobby haben

Die Verfilzung der Zuger Politik mit der Bau-, Immobilien- oder der Rohstoff-Lobby nützt nur jenen,
die eh schon viel haben. Wir fordern nicht nur Transparenz, wir liefern sie auch.
Als erste Zuger Partei legen wir unser Wahlbudget offen.

Ertrag

Spenden 2018

Grösste Spende: CHF 3525.-
Kleinste Spende: CHF 20.-
Durchschnittsspende: CHF 122.80
Medianspende CHF 100.-


Spenden 2017

Grösste Spende: CHF 2500
Kleinste Spende: CHF 10.-
Durchschnittsspende: CHF 115.20
Medianspende CHF 50.-

Offenlegung

ab CHF 5000.-

Aufwand

Wir legen unser Wahlbudget offen – und fordern von den anderen Parteien Transparenz

Die Schweiz ist eines der intransparentesten Länder, was die Parteienfinanzierung angeht. Als erste Zuger Partei legt die Alternative – die Grünen Zug ihr Wahlbudget offen. Dabei soll es nicht bleiben: Die ALG fordert auch von den anderen Parteien die Offenlegung und lanciert eine Kampagne für mehr Transparenz.

In der Schweiz hat die Politik den Ruf, mit Konzernen, Immobilien-, Rechtsberatungs- und Finanzunternehmen sowie der Baulobby unter einer Decke zu stecken. Das jüngste Beispiel lieferte der Bauskandal im Kanton Graubünden oder der Postautofilz in Bundesbern.

Als «Filz» werden diese Verwebungen im Volksmund bezeichnet. Zu Recht stellt sich manche Bürgerin und mancher Bürger auch in Zug die Frage, woher das Geld für die teuren Inserate- und Plakatkampagnen kommt, die einige Parteien bereits jetzt auffahren. Und auch die Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) kritisiert die Schweiz stark: ungenügend sei die Transparenz der Parteifinanzierung. Damit soll Schluss sein, fordert die Alternative – die Grünen. Als erste Zuger Partei geht sie mit gutem Beispiel voran und legt ihr Wahlbudget offen. Aber dabei soll es nicht bleiben: «Wir erwarten von den anderen Zuger Kantonalparteien – FDP, CVP, SVP, GLP und SP – ganz klar, dass sie mitziehen», fordert Parteipräsident Andreas Lustenberger. «Die Wählerinnen und Wähler sollen wissen, wie die Parteien und die Kampagnen finanziert werden. Mehr Transparenz schafft schliesslich auch mehr Vertrauen in unsere Demokratie.»

Die Alternative – die Grünen lancierten 2018 eine Offensive für mehr Transparenz in der Politik. In Anspielung auf den sprichwörtlichen Begriff «Filz» verteilten wir Filzgleiter. «Filz gehört unter die Möbel, nicht in die Politik», erklärte Andreas Lustenberger damals schmunzelnd.

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