Der russische Investor und Multimilliardär zieht demnächst in den Kanton Zug um. Ein Grund für den Umzug sind die tiefen Steuern hier; gut 1 Million Franken wird er hier an Steuern zahlen. Ein Klacks in Relation zu seinem Milliarden-Vermögen und den Millionen, die er aus seinen Beteiligungen an Einkommen erzielt. Willkommen in Zug, Herr Vekselberg.
 
Gleichzeitig sagen wir der Familie Meier adieu. Als Familie mit zwei jugendlichen Kindern können sie sich die ständig steigenden Mieten in unserem Kanton schlicht nicht mehr leisten; sie ziehen ins benachbarte Rontal oder ins aargauische Freiamt. Von den Steuersenkungen der letzten Jahre haben sie kaum profitiert; ihren Traum von einem Eigenheim müssen sie ausserhalb der Zuger Kantonsgrenzen verwirklichen. Am neuen Ort macht Vater Meier dann in der Feuerwehr mit, die Mutter arbeitet Teilzeit im örtlichen Altersheim und die beiden Jugendlichen verstärken die lokalen Sportvereine.
 
Der Wegzug von Familie Meier und der Zuzug von Herr Vekselberg mögen sich finanziell für den Kanton auszahlen, für das gesellschaftliche Leben und den Zusammenhalt in unserem Kanton ist der Wegzug von Familie Meier aber ein herber Verlust. Welchen Kanton wollen wir? Mit der kürzlich lancierten Gesetzesinitiative „Abschaffung der Pauschalbesteuerung“ haben wir es in der Hand, die Weichen in unserem Kanton neu zu stellen. Die Alternativen – die Grünen Zug setzen sich konsequent dafür ein, dass Familie Meier in unserem Kanton eine Zukunft hat. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Parteien, die lieber den roten Teppich für ausländische Milliardäre ausrollen.
 
Leserbrief von Anna Lustenberger-Seitz, Kantonsrätin Alternative Baar
 
 
 
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