Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zug (GBZ), die Unia, die SP Kanton Zug und die Alternative Kanton Zug kämpfen gemeinsam gegen eine Revision der Invalidenversicherung (IV), die einseitig auf Kosten der Behinderten geht. Das Zuger Nein-Komitee wird präsidiert von Barbara Gysel (Präsidentin GBZ), Markus Jans (Kantonsrat, SP-Fraktionschef) und Josef Lang (Nationalrat und Präsident Alternative). Im National- und Ständerat hat die bürgerliche Mehrheit eine Revision durchgedrückt nach dem Motto: Freiheit für die Unternehmen, Druck und Zwang für die Menschen mit physischen und psychischen Schwierigkeiten. So gibt es keine Verpflichtung für den Bund und für private Arbeitgeber, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung zu stellen. Auf der Seite der sozial Schwächeren sieht es anders aus. Behinderten werden alle möglichen Leistungskürzungen zugemutet und gleichzeitig werden sie massiv unter Druck gesetzt, jede angebotene Massnahme und Arbeit zu akzeptieren. Das Freiwilligkeits-Prinzip gilt nur einseitig. Wer eine nüchterne und faire Bilanz zieht, muss fest stellen: Die Mängel überwiegen in der vorliegenden 5. IV-Revision. Man kann sie korrigieren. Voraussetzung dafür ist ein Nein am 17. Juni.
Das Zuger Komitee Nein zur unsozialen IV-Revision wird unter anderem vor dem Zuger Bahnhof und in Quartieren Abstimmungszeitungen verteilen.

Das Copräsidium des Zuger Komitees Nein zur unsozialen IV-Revision
Barbara Gysel (Präsidentin GBZ), Markus Jans (Kantonsrat, SP-Fraktionschef), Josef Lang (Nationalrat, Präsident Alternative).