Die Versammlung der Alternativen hat am Mittwoch-Abend zwei Listen für den Nationalrat nominiert: Mit 50:0 Stimmen wurde die Liste Alternative Kanton Zug mit Josef Lang, Astrid Estermann und Anna Lustenberger-Seitz gutgeheissen, mit ebenfalls 50:0 Stimmen die Liste Junge Alternative mit Lea Zehnder, Andreas Hürlimann und Rupan Sivagenesan. Und die Versammlung stimmte mit der gleichen Stimmenzahl auch der Listenverbindung mit der SP zu. 

 

Damit sind die Voraussetzungen gegeben, damit das Wahlziel der Alternativen erreicht werden kann: Der Bisherige Josef Lang soll weiterhin im Nationalrat seine profilierte und weitherum beachtete und geachtete Politik für eine ökologische, soziale und solidarische Schweiz machen können. Die Bilanz von Josef Langs Arbeit, welche Wahlkampfleiter Hanspeter Uster vorstellte, erntete langanhaltenden Applaus. Das an Parteitagen übliche Vorstellungsritual wurde durchbrochen, indem sich je eine Person der Jugendliste und der Hauptliste gegenseitig vorstellten. Die Wahlkampagne der Alternativen startete mit dieser Nomination fulminant. Spürbar waren der Wille wie auch die Kraft der Alternativen, einen inspirierten und inhaltlich gewichtigen Wahlkampf zu machen, mit folgenden Schwerpunkten:

  • Wir wollen eine Schweiz, die ökologisch führend ist, die Treibhausgasemissionen massiv vermindert, die Energieeffizienz erhöht und damit auch Arbeitsplätze schafft: Denn eine ökologische Klima- und Umweltpolitik ist die beste Sozial- und Wirtschaftspolitik

  • Eine ökologische Verkehrspolitik tut nicht nur der Umwelt gut, sondern ist auch nachhaltige Infrastruktur- und Regionalpolitik: Der Kampf um den Zimmerbergtunnel, bei dem Nationalrat Josef Lang eine wichtige Rolle spielt, zeigt dies sehr gut.

  • Wir wollen eine soziale und solidarische Schweiz: Die Sozialwerke müssen gestärkt und gegen Abbaupläne verteidigt werden. Und die Integration – nicht die Ausgrenzung – der ausländischen Bevölkerung schafft gute Bedingungen für ein respektvolles Zusammenleben.

  • Die Armeewaffe gehört ins Zeughaus, für ein eidgenössisches Waffenregister ist es höchste Zeit. Die Waffengesetz-Initiative mit diesen Themen wird im August lanciert.

  • Kriegsmaterialexporte müssen verboten werden. Die Stärke der Schweiz ist das Friedens- und nicht das Kriegshandwerk.
Wahlkampfleiter Hanspeter Uster zeigte sich an der Nomination überzeugt, dass die Alternativen zwei starke Listen haben. Auf der Liste Alternative Kanton Zug kandidieren zusätzlich zum bisherigen Nationalrat Josef Lang die als Bildungs- und Familienpolitikerin profilierte Baarer Kantonsrätin Anna Lustenberger-Seitz und die dynamische Umweltpolitikerin und Gemeinderätin Astrid Estermann; sie hat im letzten Herbst die Wahl in den Stadtrat nur ganz knapp nicht geschafft. 

 

Auf der Liste Junge Alternative kandidieren eine Jungpolitikerin und zwei Jungpolitiker, die trotz ihres jugendlichen Alters (sie sind alle unter 26 Jahre alt) bereits über breite Erfahrung verfügen. Lea Zehnder war aktive Jugendpolitikerin im Jugendparlament Zug sowie an der Eidgenössischen Jugendsession und politisierte im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. Der Steinhauser Kantonsrat Andreas Hürlimann war ebenfalls Mitglied der Jugendsession in Bern und von 2003-2005 Präsident des Forums Jugendsession; er ist im Vorstand der Alternative Kanton Zug. Der Gemeinde- und Kantonsrat Rupan Sivanagesan ist ein überregional bekannter Integrationspolitiker und Co-Präsident der SGA/Alternative Stadt Zug.

Die Details zu den Kandidierenden:

 Alternative Kanton Zug

Josef Lang, Nationalrat, bisher, Dr. phil., Berufsschullehrer, 1954, Zug

Astrid Estermann, Mitglied des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug, lic. phil. I, Amtsvormundin, 1970, Zug
Anna Lustenberger-Seitz, 1999 Kantonsrätin, dipl. Heimerzieherin, 1954, Baar

Junge Alternative

Lea Zehnder, Pädagogikstudentin, von 2003-2006 Mitglied des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug, 1982, Zug 

Andreas Hürlimann, Kantonsrat, Informatiker, Betriebsökonomie-Student, 1982, Steinhausen

Rupan Sivaganesan, Kantonsrat und Mitglied des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug, Offsetdrucker, Webpublisher SIZ, 1981, Zug

Wie geht es weiter:

Am Samstag, 8. September 2007,  wird unterhalb des Zuger Regierungsgebäudes ab 16 Uhr der Sponsoring-Lauf der Alternativen stattfinden, anschliessend direkt am See das Fest der Alternativen.

Und die alternativen Kandidierenden werden bis zu den Wahlen präsent sein; nicht mit irgendwelchen Give-aways, sondern beim Unterschriftensammeln für die Klima-Initiative, für die Offroader-Initiative und (ab August) für die neu lancierte Waffengesetz-Initiative.