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Mit einer Motion fordert die ALG/CSP-Fraktion eine kantonale Hitzestrategie und eine direktionsübergreifende Hitze-Koordinationsstelle. Diese soll bei Hitzewellen die Massnahmen von Kanton, Gemeinden und Gesundheitsinstitutionen bündeln und insbesondere vulnerable Menschen schützen. Vorgesehen sind unter anderem klare Aktivierungsstufen, ein verbindliches Notfalldispositiv und ein niederschwelliges Hitzetelefon. Ein Postulat verlangt zudem ein systematisches Hitzemonitoring. Spitaleinlieferungen, Ambulanz-Einsätze, Todesfälle und Befragungsdaten sollen ausgewertet werden, damit besonders betroffene Bevölkerungsgruppen und Gebiete erkannt und gezielte Massnahmen ergriffen werden können.
Mit einer Interpellation verlangt die Fraktion schliesslich Auskunft darüber, wie der Kanton Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler sowie weitere Nutzerinnen und Nutzer kantonaler Gebäude vor übermässiger Hitze schützt. Im Fokus stehen Raumtemperaturen, sommerlicher Wärmeschutz, nachhaltige Kühlung mit Solarstrom sowie kurzfristige Massnahmen an extremen Hitzetagen. Die drei Vorstösse ergänzen sich: Sie schaffen die Grundlage für eine langfristige Strategie und einen wirksamen Schutz der Zuger Bevölkerung.
«Der Kanton darf die Verantwortung nicht einfach auf die einzelne Person abschieben. Hitzewellen sind eine ernsthafte gesundheitliche und gesellschaftliche Gefahr. Es braucht klare Zuständigkeiten, verlässliche Daten und Massnahmen, die im Ernstfall sofort greifen», sagt Luzian Franzini, Parteipräsident der Alternativen – die Grünen Kanton Zug.
Interpellation bezüglich Massnahmen gegen Hitze in öffentlichen Gebäuden
Motion betreffend kantonale Hitzestrategie und Hitze-Koordinationsstelle (Taskforce)
Postulat betreffend Hitzemonitoring
Medienkontakt
Luzian Franzini, Präsident ALG Zug , 079 781 77 36 |