Der Hitzesommer 2026 zeigt: Die Folgen der Klimakrise sind auch im Kanton Zug längst Realität. Die Alternative – die Grünen haben deshalb ein Paket von Vorstössen eingereicht. Wir fordern eine kantonale Hitzestrategie mit klarer Koordination, ein systematisches Monitoring der gesundheitlichen Folgen sowie wirksame Massnahmen gegen Hitze in Schulen und weiteren öffentlichen Gebäuden.Mit zwei weiteren Vorstössen nehmen wir die zunehmende Trockenheit in den Fokus: Eine Kleine Anfrage klärt die Auswirkungen auf die Zuger Landwirtschaft und mögliche Unterstützungsmassnahmen. Zudem fordern wir einen Runden Tisch, der Landwirtschaft, Umwelt, Wald, Gesundheit, Gemeinden und Wasserversorgungen zusammenbringt und konkrete Massnahmen gegen Hitze und Trockenheit entwickelt. Positiv beurteilen wir die geplante ETH Learning Factory Zug. Die Verbindungvon Bildung, Forschung und Wirtschaft stärkt den Bildungs- und Innovationsstandort Zug. Die Mitfinanzierung durch den Kanton unterstützen wir. Kritisch sehen wir hingegen, dass Zug bis zu 3,8 Millionen Franken in ein neues NFA-Kompetenzzentrum am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik investieren soll. Gerade bei einem politisch umkämpften Thema wie dem Finanzausgleich muss wissenschaftliche Unabhängigkeit über jeden Zweifeler haben sein. Genau daran wurden öffentlich erhebliche Zweifel geäussert.

Andreas Lustenberger, Vizefraktionschef ALG