Referendum gegen neue AKW lanciert: Alternative – die Grünen Zug sammeln Unterschriften
Mit der Lancierung des nationalen Referendums gegen die Aufhebung des AKW-Neubauverbots beginnt der Abstimmungskampf für eine sichere, erneuerbare und unabhängige Energiezukunft. Die Alternative – die Grünen Kanton Zug unterstützen das Referendum und sammeln ab sofort Unterschriften im Kanton Zug.
«Die Schweizer Stimmbevölkerung hat sich in den vergangenen Jahren wiederholt für den Atomausstieg sowie für den Ausbau der erneuerbaren Energien ausgesprochen. Trotzdem haben Bundesrat und die bürgerliche Mehrheit im Parlament den Weg für den Bau neuer Atomkraftwerke geöffnet.» hält Luzian Franzini, Präsident Alternative – die Grünen Zug, fest. Dagegen wehrt sich ein breites Bündnis aus Parteien und Organisationen mit dem Referendum. Neue Atomkraftwerke wären für die Schweiz ein Rückschritt. Sie wären frühestens in mehreren Jahrzehnten am Netz, verursachen enorme Kosten und würden dringend benötigte Investitionen in Solar-, Wind- und Wasserkraft verdrängen. Gleichzeitig blieben die Probleme der nationalen Sicherheit bei Unfall, Uranimporte und der Entsorgung radioaktiver Abfälle bestehen.
Auch der Kanton Zug profitiert von einer raschen Energiewende mit erneuerbaren Energien, mehr Energieeffizienz und innovativen Lösungen. Statt Milliarden in neue AKW zu investieren, braucht es den konsequenten Ausbau der einheimischen erneuerbaren Energien und moderner Speichertechnologien.
Die Kantonsratsfraktion der Alternativen – die Grünen Zug engagiert sich deshalb aktiv für das Referendum und ist in den kommenden Wochen im Kanton Zug auf der Strasse unterwegs, um Unterschriften zu sammeln.
Weitere Informationen sowie Unterschriftenbogen zum Referendum finden sich unter: www.neue-akw-nein.ch.
