Die anhaltende Hitze- und Trockenperiode macht deutlich: Der Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer Wasserressourcen müssen höchste Priorität haben. Kantonsrat Andreas Lustenberger (Alternative – die Grünen) hat deshalb einen Vorstoss eingereicht, der vom Regierungsrat Auskunft über den Stand der Erarbeitung der kantonalen Wasserstrategie verlangt.

Der Regierungsrat hatte bereits 2024 die Forderung nach einer kantonalen Wasserstrategie unterstützt. Der Kantonsrat erklärte den entsprechenden überparteilichen Vorstoss (3617) Anfang 2025 erheblich. Ziel ist eine umfassende Strategie, welche die langfristige Versorgung mit Trink- und Brauchwasser sicherstellt und Nutzungskonflikte angesichts des Klimawandels frühzeitig angeht.

Die aktuelle Trockenheit unterstreicht die Dringlichkeit dieses Projekts. Seit dem Frühling leiden weite Teile der Schweiz unter einer ausgeprägten Dürre. Der Bund spricht von einer anhaltenden Trockenheit mit tiefen Pegelständen und aussergewöhnlich trockenen Böden. Auch der Zugersee weist für die Jahreszeit einen sehr tiefen Wasserstand auf.

Bereits die kantonale Planung Trink- und Brauchwasser zeigte auf, dass im Kanton Zug ab etwa 2050 bei längeren Trockenperioden erhebliche Versorgungsengpässe entstehen können. Vor diesem Hintergrund möchte Andreas Lustenberger wissen, wie weit die Arbeiten an der Wasserstrategie fortgeschritten sind, welche Lehren aus der aktuellen Trockenperiode gezogen werden und wann die angekündigte Gesetzesrevision dem Kantonsrat vorgelegt wird.

Andreas Lustenberger: «Der Kanton Zug ist heute vergleichsweise noch gut aufgestellt. Doch die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden zeigen, dass wir jetzt handeln müssen. Eine vorausschauende Wasserstrategie ist entscheidend, damit auch künftige Generationen jederzeit auf eine sichere Wasserversorgung zählen können.»

Kontakt:
Andreas Lustenberger, 076 523 80 38
info@andreaslustenberger.ch